Western Riding
Als wir 1970 von Zürich-Albisrieden nach Westen ritten, hatten wir bereits Kontakt mit dem ersten Lehrmeister des Westernreitens in Europa, Jean-Claude Dysli. Durch die Begeisterung für diese Reitweise entstand die erste Western-Ranch in der Schweiz und weil der Name Wikinger-Ranch bereits zu einem Begriff geworden war, wollten wir ihn nicht mehr ändern. Zudem setzten die Wikinger schon vor Kolumbus ihren Fuss auf amerikanischen Boden. Auch jetzt sind noch Island-Pferde bei uns im Einsatz. Wir reiten sie im Westerstil. Die Nordländer eignen sich ausgezeichnet für Basiskurse, Jugendreitwochen und Ausritte. Für fortgeschrittene Westernreiter stehen amerikanische Quarter Horses und Freiberger zur Verfügung. Die meisten von ihnen wurden auf der Wikinger-Ranch geboren, aufgezogen und eingeritten und haben mittlerweilen vielen Reitschülern das Westernreiten beigebracht .

Mit Gleichgesinnten wurde im Jahr 1978 die Swiss Western Riding Association gegründet. Während rund 15 Jahren nahmen wir erfolgreich an Westernreitturnieren in der Schweiz teil. Mit unserem ersten eigenen Westernpferd "Cheyenne" errang Susy in Bern an einer Schweizer-
meisterschaft den zweiten Rang im Trail und Emil war mit dem gleichen Pferd an der ersten Europameisterschaft 1982 in Aachen gleich drei Mal in den Finales (Reining, Pleasure und Barrel Race). Mitkonkurrenten waren damals schon erfolgreiche europäische Westernreiter, wie Jean-Claude Dysli und Karl Wienrich.

Da Suzanne Hegetschweiler im Frühling 2006 verstorben ist, führen nun Joe Gisler und Monika Bomatter zusammen mit Emil Hegetschweiler den Reitbetrieb weiter.

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